Bay. Jüngstenmeisterschaft Opti-Team-Race beim Opti-Team-Race Cup im CYC am 12./13.10.2019
 
Fortbildungen für Trainer C am 12.10.19 in München und 16. bzw. 17.11.2019 in Nürnberg
 
Anmeldung zum Trainerassistenten und Trainer-C-Breitensportlehrgang in Franken möglich
 
Meisterehrung 2019 am 1. Februar 2020 in Ottobrunn
   

Der Bayerische Seglerverband

Der Bayerische Seglerverband e.V. wurde bereits im Jahr 1946 gegründet und gehört dem Bayerischen Landes-Sportverband e.V. (BLSV, München) an. Im Bayerischen Seglerverband sind knapp 200 Vereine an 60 Revieren vom Bodensee bis Nordfranken und Oberbayern vertreten. Rund 31.000 Mitglieder gehören den Segelclubs und -vereinen im Bayerischen Seglerverband an, darunter viele aktive Regattasegler/innen. Einige der weltbesten Segler/innen kommen aus Bayern! In den vergangenen Jahren nahmen sie an internationalen Events wie der Opti-WM auf Zypern, der Kieler Woche, dem Weltcup in Aarhus (DEN) und Enoshima (JPN) sowie an olympischen Segelwettbewerben teil. Der Bayerische Seglerverband ist der drittgrößte Landesseglerverband im Deutschen Segler-Verband e.V. (DSV, Hamburg).

Service

Sportschifffahrt

Regelungen der Sportschifffahrt in Bayern

Während auf den Bundeswasserstraßen die Verkehrsvorschriften Bundesrecht sind,
gilt auf den Landesgewässern, insbesondere den drei großen Seen Chiemsee, Starnberger See und Ammersee, bayerisches Landesrecht.

Die Schifffahrt auf dem Bodensee unterliegt der Bodensee-Schifffahrts-Ordnung.

Das Bayerische Staatsministerium des Inneren, für Bau und Verkehr informiert auf seine Homepage unter der Rubrik "Verkehr und Mobilität" über die akutell gültigen (Ver-)Ordnungen.

Gesuche und Angebote

Es besteht bei unseren Mitgliedsvereinen immer wieder der Bedarf Gesuche oder Angebote über den Bayerischen Seglerverband mit einer größeren Reichweite zu veröffentlichen.

Hier bei "Suche und Biete" möchten wir unseren Mitgliedsvereinen eine Art Marktplatz bieten. Möchten Sie ein Gesuch oder ein Angebot einstellen lassen, wenden Sie sich bitte per Email mit Ihrem konkreten Anliegen an unsere Geschäftsstelle (bsv[at]bayernsail.de).

 

 

Trainerinnen und Trainer gesucht

 
  • Optimist - Trainer/in für den Bayerischen Seglerverband gesucht (Juli 2019)

    Der Bayerische Seglerverband e.V. sucht eine engagierte Trainerin bzw. einen engagierten Trainer auf Honorarbasis für die Klasse Optimist im Jüngstenbereich, gerne auch mit weiteren Qualifikationen für Einhandklassen im Jugend- und Juniorenbereich.

    Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.

 



 

Seglerinnen und Segler gesucht

  • derzeit keine aktuellen Gesuche


 

Sonstige Personalie

  • derzeit keine aktuellen Gesuche

     

 

Inklusion im Segelsport

Der Bayerische Seglerverband e.V. ist seit vielen Jahren Mitglied des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern e.V. (BVS Bayern).

Mit der Arbeitshilfe "Fit für den Inklusionssport" gibt der Behinderten- und Rehabilitations- Sportverband Bayern e.V. eine Hilfestellung für Übungsleiter, um sie in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Anhand vieler praxiserprobter Beispiele und Wissenswertem zum Thema Inklusionssport wird gezeigt, wie Sportstunden mit heterogenen Gruppen geplant und umgesetzt werden können. Dieses informative und hilfreiche Ringbuch ist für 18,00 Euro für Mitgliedsvereine des Bayerischen Seglerverbandes e.V. beim BVS Bayern erhältlich.

Durch die Teilnahme des Bayerischen Seglerverbandes an der Initiative des BVS Bayern, dem Kompetenzzentrum Inklusionssport Bayern - kurz "KIKS Bayern" genannt - wird die Zusammenarbeit sowohl mit dem BVS Bayern als auch mit den anderen bayerischen Sportfachverbänden intensiviert.

Der Bayerische Seglerverband engagiert sich damit für die strategischen und langfristigen Ziele von KIKS Bayern zugunsten des Behinderten- und Inklusionssports:

  • Öffentlichkeitsarbeit, PR und Marketing
  • Netzwerkbildung (Vereine, Verbände, Wirtschaft, Politik)
  • Wer sind wir? - Profilbildung
  • Aufklärung
  • Qualifizierung
  • Evaluation

Die Initiative "KIKS Bayern" startete im September 2015 mit einer Kick-off-Veranstaltung. Über die vereinbarten Aktivitäten informieren wir unsere Mitgliedsvereine regelmäßig.

"KIKS-Bayern" präsentiert sich auf Facebook und freut sich auf viele Likes durch unsere Leser.
Die "KIKS-Bayern" Internetpräsenz finden Sie unter www.kiks-bayern.de. Der Bayerische Seglerverband ist Sportpartner.

KIKS BAYERN 1

Neue EISs-Förderung seit 1. Januar 2016

Erweiterte Finanzierungsmöglichkeiten für inklusive Sportgruppen

Seit Januar gibt es eine erweiterte finanzielle Unterstützung für inklusive Sportgruppen. Unter dem Qualitätssiegel EISs (Erlebte Inklusive Sportschule), die 2009 ins Leben gerufen wurde, macht das Bayerische Staatsministerium für Arbeit uns Soziales, Familie und Integration nun eine neue und nachhaltige Anschubfinanzierung möglich.

EISs ist bisher deutschlandweit ein einzigartiges Projekt, in dem junge Menschen mit und ohne Handicap die Möglichkeit geboten bekommen, gemeinsam Sport zu treiben und spielerisch Berühungsängste abzubauen. Selbstständigkeit, Eigeninitiative und Mitgestaltung werden hier groß geschrieben. Freiwillig und ohne Zwang werden gemeinsame Lernsituationen geschaffen, in denen Kinder und Jugendliche mit und ohne Handicap eine Vielfalt an Bewegungsangeboten erleben können. Das Projekt EISs setzt dabei auf eine gesunde Mischung aus Spiel, Sport und Spaß, wobei Inhalte und Zielsetzungen ganz auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder oder Jugendlichen angepasst werden.

EISs kann beantragt werden, wenn folgende Voraussetzungen vorliegen:

  • ärztliche Überwachung der Gruppe (abrufbereit!)
  • Gruppenstärke min. 6, max. 12 bis 15 Teilnehmer/innen
  • Optimales Verhältnis zwischen Teilnehmer/innen mit und ohne Behinderung
  • teilnehmende Kinder und Jugendliche bis 27 Jahre (SGB VIII - § 7) mit Mitgliedschaft im BVS-Bayern

Inhalt der Gruppenförderung sind Zuschüsse für Übungsleiter, Helfer und Organisation der Gruppe, die halbjährlich abgerufen werden können. Eine zusätzliche Materialpauschale umfasst z.B. Sportgeräte, Kosten für Marketing oder Übungsleiterausbildung.

Wer sich für die Anschubfinanzierung einer Gruppe interessiert, findet alle Informationen und Voraussetzungen auf der Homepage des BVS-Bayern.

Bei Fragen zu einer möglichen Förderung stehen die Mitarbeiter der Abteilung Inklusionssport beim BVS-Bayern gerne unter inklusion@bvs-bayern.com oder telefonisch immer dienstags und donnerstags unter 089-54418980 zur Verfügung.

 

Ausgewählte Termine im Jahr 2017

13.05.2017              Inklusiver Wandertag, Sommerhausen

20.05.2017              Inklusionssporttag, Lautertal

27.05.-28.05.2017    Inklusive Jugendveranstaltung an der Altmühl, Solnhofen

06.06.-10.06.2017    Schnupperkurs Segeln, SCPC, Prien

29.07.-05.08.2017    Inklusive Jugendwoche Segeln am Chiemsee, SCPC, Prien

22.09.-24.09.2017    Bayerische Meisterschaften Segeln, SCPC, Prien

Auswahl und Einsatz von Trainerinnen und Trainern

Der Bayerische Seglerverband möchte seinen Mitgliedern nützliche Informationen zur Verfügung stellen und Antworten auf oft gestellte Fragen anbieten.

In diesem Dokument haben wir deshalb Ideen und Erfahrungswerte zum Thema „Trainereinsatz im Verein“ zusammengefasst.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass diese Auflistung weder den Anspruch auf Vollständigkeit erhebt noch als Richtlinie des Seglerverbandes zu verstehen ist.

Welche Rechte und Pflichten hat ein Verein bei der Auswahl von einzusetzenden Trainern?

Der Verein nimmt die Auswahl und ggf. Ausbildung der eingesetzten Trainer vor, überprüft deren Arbeit und weist die Trainer entsprechend an.

Gängige und auch von der Rechtsprechung anerkannte Praxis ist bei der Auswahl von Vereinstrainern folgendes Vorgehen:

Der Verein (bzw. dessen Vertreter, Abteilungs-/Spartenleiter, Sportwarte etc.) wählt nach bestem Wissen und Gewissen und mit „Menschenverstand“ das Personal für Übungsstunden, Trainingseinheiten, Schulungen usw. aus. Dabei entscheidet der Verein nach fachlicher und menschlicher Eignung der einzusetzenden Person.

Im Falle einer gerichtlichen Auseinandersetzung (z.B. nach einem Unfall, Schadensfall) ist es gut, wenn der Verein nachweisen kann, nach welchen Kriterien die Person(en) verantwortungsvoll ausgewählt wurde(n).

Welche fachlichen Voraussetzungen benötigt ein Segel-/Surftrainer?

Es ist für den Verein nicht erforderlich ausschließlich Personen einzusetzen, die im Besitz einer gültigen Trainerlizenz sind.

Natürlich ist die sportliche Ausbildung zu prüfen! Nachweise können hier Trainerlizenzen und/oder bereits erfolgte Tätigkeiten sein. Allerdings ist auch abzuwägen ob der Bewerber (ausreichend) Erfahrung auf dem Gebiet hat, für das der Einsatz geplant ist.

Unabdingbar ist aus rechtlicher Sicht stets eine aktuelle Erste-Hilfe-Ausbildung, im Sinne einer Ersten-Hilfe-Ausbildung und regelmäßiger Auffrischung alle zwei Jahre.

Ebenfalls wird dingend empfohlen, dass der Trainer die Sportbootführerscheine Binnen/See unter Antriebsmaschine (je nach Revier) besitzt. Zielsetzung sollte der Erwerb beider Befähigungsnachweise sein, da gerade bei Schäden im Zusammenhang mit der Nutzung eines Motorbootes sowohl Versicherungen als auch Gerichte nachfragen, ob der Schädiger eine entsprechende Qualifikation besitzt.

In den Bereich der fachlichen Voraussetzung fallen auch die Trainingsdurchführung und insbesondere Sicherheitsmaßnahmen. Haben Verein und Trainer die selben Vorstellungen von erforderlichen Vorsichtsmaßnahmen und Sicherheitsaspekten? Stehen der einzusetzenden Person ausreichend Hilfsmittel für die Einhaltung der selbst gewählten Sicherheitsstandards des Vereins zur Verfügung?

Welche persönlichen Kompetenzen sollte ein Segel-/Surftrainer mitbringen?

Dem Trainer sollte aufgrund seines Alters und seiner Persönlichkeit ein verantwortungsvoller Umgang mit den Teilnehmer/innen möglich sein. Hat der Trainer bereits im Verein in der Gruppe freiwillig Verantwortung übernommen oder ist er eher als „Spaßvogel“ und Ausreißer bekannt?

Eine pädagogische Grundbildung ist wünschenswert. Der Bewerber sollte Willens und in der Lage sein, die pädagogischen Leitsätze des Vereins einzuhalten bzw. sich zu erarbeiten. Dabei hilft der Einblick in berufliche und/oder sportliche Ausbildungen des Trainers.

Die persönlichen Kompetenzen können auch über Trainerlizenzen, Jugendleiter-Ausbildung, Berufspraktika im Bereich Kinder/Jugend, Erfahrung in der Personalführung oder anderweitiges soziales Engagement nachgewiesen werden.

Die Einsichtnahme in Arbeitszeugnisse und in das erweiterte Führungszeugnis helfen das Bild des einzusetzenden Trainers abzurunden.

Um sich ein konkretes Bild von fachlichen und persönlichen Voraussetzungen des künftigen Vereinstrainers zu machen, kann ein Probetraining oder eine Art Probezeit vereinbart werden.

Wie kann ein Verein die Ausbildung von (jungen) Trainern fördern?

Beispielsweise können interessierte Personen bei erfahrenen Trainern hospitieren und dort Fallweise Aufgaben selbständig übernehmen.

Bei mehreren Traineranwärtern kann eine vereinsinterne Ausbildung (tageweise oder mehrtägig) durch gut ausgebildete Kollegen angeboten werden. Ein intensiver Austausch über Didaktik und Methodik wird möglich. Auch die praktische Prüfungsvorbereitung (Lehrprobe, Referat) durch erfahrene Vereinstrainer kann hilfreich sein.

Die finanzielle Beteiligung des Vereins an den Ausbildungskosten kann insbesondere junge Anwärter motivieren, eine Ausbildung zum Trainer C Breitensport oder Leistungssport Segeln zu absolvieren. Eine Bindefrist von beispielsweise drei Jahren an den Verein ist durchaus üblich.

Auf welche Weise gelingt die Einbindung von jugendlichen Helfern?

Jugendliche können in Trainingsgruppen als zusätzliche Helfer eingesetzt werden. Sie können hier Verantwortung im Hinblick auf die Aufsichtspflicht oder die persönliche Betreuung insbesondere sehr junger Sportler übernehmen. Der zuständige Trainer wird so entlastet, ist jedoch zu 100 % weisungsbefugt.

Junges Engagement können Vereine beispielsweise auch für Übungs- oder Spielzeiten an Land nutzen.

Ziel sollte sein, die jungen Menschen in die Vereinsarbeit zu integrieren, ihnen Erfahrungen als Trainer oder Gruppenleiter zu ermöglichen und ihnen sportfachliches Wissen zu vermitteln.

Können auch Minderjährige als Trainer eingesetzt werden?

Ja, grundsätzlich schon. Es ist im Einzelfall aber unbedingt zu prüfen, ob ein ausgebildeter Trainer bzw. Erwachsener in Reichweite sein kann bzw. muss.

Wie kann ein Verein selbst die Qualität bei Trainings und Ausbildung auf das gewünschte Niveau anheben?

Es gibt zahlreiche Schulungen die vereinsintern durch eigene Trainer/Experten oder externe Referenten je nach Bedarf durchgeführt werden können.

Theorie mit Praxisbezug: Didaktikschulung, Schulung disziplin-spezifischer (einheitlicher) Methodik, Regel-, Material- oder Wetterkunde.

Praxis: Hospitation von jungen Übungsleitern bei erfahrenen Trainern (Training begleiten), vereinsinterne Lehrprobentage (auch während des normalen Trainings durchführbar), eigenständiges Training unter Beobachtung eines „Ausbilders“.

Ein Patensystem (Zuordnung Neuling zu „altem Hasen“) regt zum intensiven Austausch und zum Zusammenhalt der Generationen im Ehrenamt an.

Als Hilfestellung haben wir eine Checkliste erstellt, die Ihnen helfen soll, bei der Auswahl Ihrer Vereinstrainer gute Entscheidungen zu treffen.

Hilfe für Flüchtlinge im Sportverein

Die Thematik Flüchtlingszustrom und Asylbewerber in Deutschland sowie „Integration durch Sport“ hat die bayerischen Sportvereine längst erreicht. Sportvereine und ehrenamtliche Helfer leisten hier einen großen und sehr wertvollen Teil um die Menschen, die aus Kriegsgebieten der Welt zu uns kommen, willkommen zu heißen und – über Bewegung, Sport und Beschäftigung – in unsere Gesellschaft aufzunehmen.

Es gibt viele tolle Ideen und schöne Aktionen um mit den anfangs Fremden umzugehen, jedoch ergeben sich für Vereinsvorstände häufig auch Unsicherheiten in der Organisation bzw. Rechtssicherheit der Aktivitäten.

Das Bundesministerium der Finanzen hat am 22. September 2015 ein Rundschreiben zu steuerlichen Maßnahmen zur Förderung der Hilfe für Flüchtlinge heraus gegeben, das einige Sonderregelungen enthält, die vorerst bis 31.12.2016 gelten.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) bezieht sich in seiner Erläuterung vom 11. November 2015 auf dieses BMF-Schreiben und versucht Sicherheit für seine Mitgliedsorganisationen zu schaffen.

Der BLSV informiert regelmäßig über den Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerbern in Sportvereinen im bayernsport und über seine Internetseite www.blsv.de. Zusätzlich werden Onlineseminare „Sport mit Flüchtlingen“ angeboten.

In Zusammenarbeit mit der ARAG Versicherung hat der BLSV zur "Sportversicherung der Flüchtlinge" das Dokument FAQ erstellt.

Sollten Sie Fragen zur kostenfreien Versicherung der Flüchtlinge in Ihrem Sportverein haben, finden Sie hier weitere Infomationen oder wenden sich bitte an den Vereinsservice des BLSV über das Kontaktformular.

Das Thema Flüchtlinge beschäftigt derzeit nicht nur die Politik, sondern auch viele Bürgerinnen und Bürger. Sport ist dabe eine gute Möglichkeit, Betroffenen zu helfen und ihnen die Integration zu erleichtern. Allerdings sind bei allem Engagement auch einige rechtliche Aspekte zu beachten. (dsv.org; 3.02.16)

Die Führungsakademie des DOSB hat sich dieses Themas angenommen und eine Reihe an Publikationen veröffentlicht.

Das Bundesprogramm des DOSB feiert sein 30-jähriges Jubiläum "Integration durch Sport" mit Herausgabe einen Sondermagazins (Details und Bestellung)

Zehn goldene Regeln für das Verhalten von Wassersportlern in der Natur

Quelle: Faltblatt des Deutschen Segler-Verbandes e.V., 2002

Segler und Surfer sind fair zur Natur!

1. Sensible Bereiche

  • Meiden Sie das Einfahren in Rörichtbestände, Schilfgürtel und in alle sonstigen dicht und unübersichtlich bewachsenen Uferpartien.
  • Meiden Sie darüber hinaus Kies-, Sand- und Schlammbänke (Rast- und Aufenthaltsplatz von Vögeln) sowie Ufergehölze.
  • Meiden Sie auch seichte Gewässer (Laichgebiete), insbesondere solche mit Wasserpflanzen.

2. Abstand halten

  • Halten Sie einen ausreichenden Mindestabstand zu Röhrichtbeständen, Schilfgürteln und anderen unübersichtlich bewachsenen Uferpartien sowie Ufergehölzen – auf breiten Flüssen beispielsweise 30 bis 50 Meter.

3. Naturschutzgebiete

  • Befolgen Sie in Naturschutzgebieten unbedingt die geltenden Vorschriften. Häufig ist Wassersport in Naturschutzgebieten ganzjährig, zumindest zeitweilig völlig untersagt oder nur unter bestimmten Bedingungen möglich.

4. Feuchtgebiete

  • Nehmen Sie in "Feuchtgebieten von internationaler Bedeutung" bei der Ausübung von Wassersport besonders Rücksicht. Diese Gebiete dienen als Lebensstätte seltener Tier- und Pflanzenarten und sind daher besonders schutzwürdig.

5. Starten und Anlanden

  • Benutzen Sie beim Landen die dafür vorgesehenen Plätze oder solche Stellen, an denen sichtbar kein Schaden angerichtet werden kann.

6. Lebensräume

  • Nähern Sie sich auch von Land her nicht Schilfgürteln und der sonstigen dichten Ufervegetation, um nicht in den Lebensraum von Vögeln, Fischen, Kleintieren und Pflanzen einzudringen und diese zu gefährden.

7. Im Watt

  • Laufen Sie im Bereich der Watten keine Seehundbänke an, um Tiere nicht zu stören oder zu vertreiben. Halten Sie mindestens 300 bis 500 Meter Abstand zu Seehundliegeplätzen und Vogelansammlungen und bleiben Sie hier auf jeden Fall in der Nähe des markierten Fahrwassers. Fahren Sie hier mit langsamer Fahrstufe.

8. Beobachtung

  • Beobachten und fotografieren Sie Tiere möglichst nur aus der Ferne.

9. Sauberes Wasser

  • Helfen Sie, das Wasser sauber zu halten.
  • Abfälle gehören nicht ins Wasser, insbesondere nicht der Inhalt von Chemietoiletten. Diese Abfälle müssen, genauso wie Altöle, in bestehenden Sammelstellen der Häfen abgegeben werden. Benutzen Sie in Häfen selbst ausschließlich die sanitären Anlagen an Land. Lassen Sie beim Stillliegen den Motor Ihres Bootes nicht unnötig laufen, um die Umwelt nicht zusätzlich durch Lärm und Abgase zu belasten.

10. Information

  • Machen Sie sich diese Regeln zu Eigen und informieren Sie sich vor Ihren Fahrten über die für Ihr Fahrtgebiet bestehenden Bestimmungen.
  • Sorgen Sie dafür, dass diese Kenntnisse und Ihr eigenes vorbildliches Verhalten gegenüber der Umwelt auch an die Jugend und vor allem an nichtorganisierte Wassersportler weitergegeben werden.

Die zehn goldenen Regeln für das Verhalten von Wassersportlern in der Natur sind im November 1980vom Deutschen Segler-Verband e.V. gemeinsam mit den Wassersportspitzenverbänden im Deutschen Sportbund (Anm. heute DOSB) und mit dem Deutschen Naturschutzring erarbeitet worden.

Natur- und Umweltschutz gehören zum Prüfungsstoff für die Sportbootführerscheine sowie zur Ausbildung der Segel- und Surflehrer, Fachübungsleiter und Trainer im Deutschen Segler-Verband e.V.


Wussten Sie schon…

...was "Störung" für die Tiere in der Natur bedeutet?

  • zusätzlichen Stress und verminderte "Fitness" im Kampf um das Überleben in einer enger werdenden und zivilisationsgeschädigten Umgebung.
  • die Tiere kommen nicht zur Ruhe und verbrauchen auf der Flucht wichtige Energiereserven.
  • sie können nicht genug Nahrung aufnehmen und keine Energie speichern.

...dass sich nur wenige Vogelarten an den Menschen gewöhnen können?

  • gerade die sensibleren und deshalb besonders gefährdeten Arten können dies nicht,
  • oft sehen Sie diese Arten erst, wenn sie bereits vor Ihnen fliehen,
  • an die Jungvögel auch dieser Arten kommen Sie oft sehr nahe heran; sie sind jedoch, wie die Gelege, perfekt getarnt und sie verharren in einer "Scheintodstellung" oder flüchten in die Vegetation – nicht selten werden sie totgetreten,
  • gerade die scheuen Vögel verlassen auf der Flucht ihre Gelege; die Eier kühlen aus und sterben ab.

...warum Seehunde besonders gefährdet sind?

  • Seehunde leiden besonders unter Umweltverschmutzung und der Einschränkung ihres Lebensraums,
  • sie haben keine "Rückzugsräume"; sie brauchen ihre Seehundbänke,
  • werden sie dort gestört, können die Muttertiere ihre Jungen nicht zur Welt bringen und aufziehen, sie verlieren die Jungen ("Heuler"),
  • die Jungtiere können sich auf der Flucht den Bauch aufscheuern und an den Geschwüren sterben,
  • Männchen und Weibchen werden durch Störung an der Paarbildung gehindert,
  • die Seehunde brauchen Ruhe für ihren "Pelzwechsel".

...wann die Tiere besonders störungsempfindlich sind?

    • Vögel:
      • zu den Zugzeiten im Frühjahr und Herbst, sie müssen Kräfte sammeln
      • in der Brutzeit (zahlreiche bedrohte Vogelarten brüten im späten Frühjahr oder im Sommer)
      • zur Zeit der Mauser im Spätsommer, dann können einige Vogelarten nicht fliegen und versammeln sich in bestimmten Gebieten,
      • in der Rastzeit im Winter, dann halten sich einige Arten aus kälteren Gebieten in unseren Breiten auf
    • Seehunde:
      • von Mai bis September, in dieser Zeit finden auf den Seehundbänken Geburt und Aufzucht der Jungen, Paarung und Haarwechsel statt.

...wie stark auch Ihr Altöl das Wasser verschmutzt?

  • ein Kubikzentimeter Öl breite sich auf der Wasseroberfläche über 3 - 4 Quadratmeter aus,
  • Vögel, die durch solche Lachen schwimmen, können daran sterben,
  • 0,1 – 1 Milligramm giftiger Substanzen aus dem Erdöl machen 1 Liter Wasser ungenießbar, auch für die Tiere.


Kennen Sie die "Daumenregel"?

  • Wenn Sie das Schiff mit dem Daumen der ausgestreckten Hand abdecken können, sind sie weit genug weg !

BSV-Service, Service Plus, Natur/Umwelt und Webcams

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Umwelt/Natur: Bußgeldkatalog für Umweltverstöße

(Quelle: dosb umwelt)

"Der Verband für bürgernahe Verkehrspolitik e.V. hat einen Bußgeldkatalog für Umweltverstöße veröffentlicht.

Soweit nötig, wurden die einzelnen Bundesländer, Städte und Kommunen einzeln aufgeschlüsselt. Das Informationsangebot versteht sich als nicht kommerziell, wird stetig ausgebaut und regelmäßig aktualisiert."

Umwelt/Natur: Schutz vor Starkregen und Hochwasser

Der Deutsche Wetterdienst vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur veröffentlicht aktuelle Wetter- und Warnlagen für Deutschland.

Zusätzlich bietet der Deutsche Wetterdienst Nachrichten für spezielle Nutzer, so auch für die Schifffahrt, an.

Der Deutsche Wetterdienst bietet auch eine WetterWarn-App für iOS und Android an.
Die kostenlose WarnWetter-App vom DWD, welche die Einsatzkräfte des Katastrophenschutzes sowie die breite Öffentlichkeit mit wichtigen Hinweisen zur aktuellen Warn- und Wettersituation versorgt. Mehr Informationen zu den Funktionen der App finden Sie hier.

Auf den Internetseiten des Hochwassernachrichtendienstes Bayern (HND) finden Sie einen Lagebericht, aktuelle Warnungen, Messwerte und Kontaktdaten zu regionalen Ansprechpartnern.

 

Die Regionale Wetterberatung München führt den Warndienst für die Bayerischen Seen durch.
Einbezogen in den Warndienst sind in Franken der Altmühlsee, der Brombachsee und der Rothsee.
In Südbayern wird für den Forggensee, den Starnberger See, den Ammersee, den Wörthsee, den Walchensee, den Staffelsee, den Riegsee, den Tegernsee, den Schliersee, den Simssee, den Chiemsee, den Waginger See und den Tachinger See gewarnt.
Es werden ab Böen von Bft 6 Starkwindwarnungen und ab Böen von Bft 8  Sturmwarnungen herausgegeben. Sind keine Böen von Bft 6 oder mehr zu erwarten, erfolgt eine Entwarnung. Der Sturmwarndienst wird jährlich im Zeitraum zwischen 01.04. und 31.10., jeweils von 07.00 bis 22.00 Uhr, durchgeführt. Ausnahmen: Der Walchensee wird bereits ab 01.03., der Forggensee erst ab 01.05., der Schliersee nur bei mindestens Bft 8 bewarnt.

Umwelt/Natur: Vereinbarung "Wassersport/Naturschutz"

 

20 Jahre Vereinbarung "Wassersport/Naturschutz"! - Eine Erfolgsgeschichte

Anfang des Jahres 1997 wurde zwischen dem Bayerischen Seglerverband e.V., Bayerischen Ruderverband e.V. und dem Bayerischen Staatsministerium für Landesentwicklung und Umweltfragen eine Vereinbarung zur Selbstverpflichtung der Wassersportler geschlossen, die nach wie vor in vollem Umfang gültig ist.

Von dieser Vereinbarung sind die oberbayerischen Seen Starnberger See, Ammersee und Chiemsee als Lebensraum für eine besondere Pflanzen- und Tierwelt betroffen.

Die Vertragsparteien wurden sich darüber einig, dass wassersportliche Aktivitäten nur in naturverträglicher Weise erfolgen dürfen. Die Verbände sind gemäß dieser Vereinbarung zu einer Beschränkung der Nutzung für den Wassersport in der Zeit von Anfang November bis Ende März des folgenden Jahres bereit.

Der Bayerische Seglerverband e.V. hat u.a. für den Segel-, Surf- und Kitesport dafür Sorge zu tragen, dass die ihm angeschlossenen Vereine bzw. deren Mitglieder diese Beschränkung einhalten.

Im Sinne der guten Zusammenarbeit der Verbänd mit dem Bayerischen Staatsministerium sowie für ein Leben im Einklang mit der Natur bitten wir Sie, sich über die Vereinbarung "Wassersport/Naturschutz" zu informieren und die Ruhezeiten von 01.11. des Jahres bis 01.04. des Folgejahres einzuhalten.

Die Schutzzonen anhand der Vereinbarung des Bayerischen Ruderverbandes können Sie hier einsehen.

Des Weiteren bitten wir auch die nicht organisierten Segler sich auch an diese Vereinbarung zu halten. Mit dieser freiwilligen Vereinbarung konnte ein generelles Befahrensverbot auf den obengenannten Seen abgewendet werden.