Jetzt Fördergelder für energetische Sanierungen beantragen!

Seit 1. Juli können sich Segel- und Sportvereine um einen Zuschuss bei der Sanierung ihrer Sportstätten beim Bundesministerium für Umwelt (BMU) bewerben. Voraussetzung: Mit den Baumaßnahmen wird der Klimaschutz weiter gestärkt. Die Bewerbungsfrist endet am 30. September 2019.

Das Wort Kommunalrichtlinie klingt sperrig, umfasst aber neben Kommunen, Gemeinden und öffentlichen Einrichtungen auch eingetragene, gemeinnützige Vereine. Das ist die Chance für Segelvereine und Clubs, sich um Fördergelder für die klimagerechte Sanierung ihrer Außenanlagen, Clubhäuser oder Umkleideräume zu bewerben.

Förderungswürdig ist alles, was einen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Das kann eine klimafreundliche Belüftungstechnik sein, aber auch ein besserer Abstellplatz für Fahrräder.  Für Segelvereine sind vor allem die Zuschüsse beim Einbau von Verschattungsvorrichtungen mit Tageslichtnutzung für die Clubheime und eine Verbesserung der Außenbeleuchtung mit einer zeit- und präsenzabhängigen Schaltung sowie die Optimierung zentraler Warmwasserbereitung interessant.

Dabei haben sich die Richtlinien für die Fördermaßnamen seit der Novellierung im Januar 2019 für die Vereine zum Positiven verändert. Fördergelder können auch beantragt werden, wenn die Clubs nicht Eigentümer der Sportstätten sind, sondern nur Pächter.

Vom BMU gibt es einen ausführlichen Flyer zur neuen Kommunalrichtlinie für Sportvereine, in dem alle Details erläutert sind. Bisher wurden rund 8,2 Millionen Euro an Fördergeldern für Sportvereine bewilligt.

Der DOSB hat hier eine Übersicht über die Fördermöglichkeiten und Antragsstellung zusammengestellt. Weitere Informationen gibt es unter http://klimaschutz.de/kommunalrichtlinie und http://klimaschutz.de/kommunalrichtlinie.