Frühstart beendet Medaillenhoffnungen für Philipp Buhl

Ein Frühstart in der vorletzten Wettfahrt hat die Medaillenhoffnungen von Deutschlands Laser-Ass Philipp Buhl (SC Alpsee-Immenstadt) bei der Weltmeisterschaft der Laser Standard im japanischen Sakaiminato beendet.

Nach zehn Läufen lag der sympathische Allgäuer noch auf Medaillenkurs, um dann gemeinsam mit seinem Teamkollegen Nik Willim (Kiel) und neun weiteren Kollegen zu früh über die Linie zu gehen. In der Gesamtwertung reichte es mit Rang neun zu einer Platzierung in den Top 10.

66264256 484041995495085 1082190656031424512 o 1024x683

Nach einem guten Beginn in der Qualifikationsserie und trotz eines Ausrutschers in der neunten Wettfahrt lag der 29-jährige bis zum Schlusstag auf Medaillenkurs und nährte so die Hoffnungen, seiner Bronzmedaille bei der Europameisterschaft weiteres Edelmetall folgen zu lassen. Mit der Disqualifikation taten die 31 Punkte aus Lauf neun besonders weh und verhinderten ein Spitzenergebnis.

Seine eigene Leistung sieht Philipp kritisch: „Ja, ich hatte meine Chancen und war in Schussweite zu Titel oder Medaille. Das ist die gute Erkenntnis. Aber ich bin auch traurig und ärgere mich über die Disqualifikation. Die tut weh. Und am Ende zählt bei einer WM nur das Resultat und nicht der Weg dahin.“

Neuer Weltmeister wurde Tom Burton (Australien) vor seinem Landsmann Matthew Wearn und George Gautrey (Neuseeland), Nik Willim belegte den 28. Platz.

Als nächstes steht für "Buhli" in Japan die vorolympische Regatta in Enoshima im Kalender.