Segel-WM: Buhl gewinnt Bronze

Philipp Buhl holt Bronze: Vor dem Medal Race der Laser am Freitag hatte er wertvolle Punkte gut gemacht und lag mit 64 Zählern auf Platz 4. Im Finale bewies 'Buhli' dann mal wieder Nervenstärke. Der Nationenstartplatz im Laser Standard für Tokyo 2020 ist sicher. Die noch bei der EM 2018 und in Kiel sehr erfolgreichen deutschen 49er FX-Seglerinnen gehen in Dänemark leer aus.

buhl aarhus18 fahneLaser Standard-Segler Philipp Buhl (SCAI) lag vor dem entscheidenden Medal Race der besten Zehn (10.08.) bei der WM vor Aarhus auf einem aussichtsreichen vierten Platz. „Heute morgen wusste ich, dass zumindest die Option besteht, noch einmal an die Medaillenränge heranzufahren“, sagte der 28-Jährige Sportsoldat aus dem Allgäu am Donnerstag. „Ich wusste aber auch, dass ich sehr gut segeln muss, da meine Konkurrenten jeweils noch ein Streichergebnis in der Hinterhand hatten.“

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Buhl kam im Medal Race auf Platz drei, bei der finalen Gold Fleet-Wettfahrt gestern auf Platz 5, seine unmittelbaren Konkurrenten fuhren Platzierungen jenseits der Top 15 ein. „Das war mein Glück, auf das ich auch ein bisschen hoffen musste“, so Buhl. Für das Medal Race morgen sind Winde bis 30 Knoten aus westlicher Richtung vorhergesagt. „„Da ist alles drin“, sagte Philipp Buhl: Man kann gewinnen, aber auch letzter werden.“ Durch den Landeinfluss kann es auf dem Kurs zu starken Drehern kommen. (cn/German Sailing Team)

49er FX

Im olympischen 49er FX-Skiff der Frauen verpassen die zuletzt noch sehr erfolgreichen deutschen Teams die Gold Fleet und die erste Möglichkeit der Nationen-Qualifikation. Tina Lutz und Susann Beucke (Chiemsee YC/HYC) beenden die Regatta auf Platz 26.

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