Junges Engagement im Sport

DOSB: Mit „9 Fakten zum Jungen Engagement“ wird in den kommenden Wochen auf die Rahmenbedingungen von freiwilligem Engagement junger Menschen im Sport aufmerksam gemacht.

Fakt 8: „Personalstruktur im gemeinnützig organisierten Sport“

Über die Hälfte der Sportvereine in Deutschland sieht in der Bindung und Gewinnung von ehrenamtlichen Funktionsträgern ein großes oder sogar sehr großes Problem.

Auch die Bindung und Gewinnung von Übungsleiter/innen und Trainer/innen wird als eine große Herausforderung wahrgenommen, von 7% der Vereine sogar als ein existenzbedrohendes Problem. Darüber hinaus gibt es eine Veränderung in der Altersstruktur.

Der Anteil der über 70-Jährigen mit einer Vorstandsfunktion hat sich im Jahr 2009 im Vergleich zu 1999 auf 11,6% verdoppelt, wohingegen das Engagement der 14-24-jährigen von 14,8% auf 12,2% gesunken ist.

Jedoch gibt es immer mehr junge Menschen, die bereit wären, sich ehrenamtlich zu engagieren. Demzufolge ist es wichtig, konkrete Angebote für junge Menschen zu schaffen und auf ihre Interessen einzugehen. Denn durch ein ehrenamtliches Engagement übernehmen Kinder und Jugendliche Verantwortung und werden in ihrer Persönlichkeit gestärkt.

Deshalb lautet der Appell der Deutschen Sportjugend (dsj) an die Politik: Junges Engagement in der Jugendverbandsarbeit im Sport langfristig und nachhaltig fördern!

Der dsj-Vorstand hat dazu ein Positionspapier (Link PDF) beschlossen und fordert, Engagementförderung durch Jugendverbände im Sport zu verstetigen. (DOSB.de)